Warum Immobilienrechner mehr leisten müssen als eine Bruttorendite
Viele Immobilienangebote wirken auf den ersten Blick attraktiv, weil Kaufpreis und Jahresmiete gut zusammenpassen. Für eine echte Investmententscheidung reicht das nicht. Erst Kaufnebenkosten, Finanzierung, laufende Kosten, Steuern und Instandhaltung zeigen, ob ein Objekt monatlich Geld bringt oder Geld kostet.
Ein spezialisierter Immobilien Rendite-Rechner hilft dabei, diese Annahmen strukturiert zu erfassen und vergleichbar auszuwerten. Das reduziert typische Excel-Fehler und macht mehrere Objekte besser vergleichbar.
Die wichtigsten Funktionen
Ein guter Rechner sollte Kaufpreis, Wohnfläche, Bundesland, Nebenkosten, Darlehen, Eigenkapital, Zins, Tilgung, Kaltmiete, Hausgeld, Instandhaltung und steuerliche Effekte abbilden.
Besonders wertvoll sind Szenario- und Sensitivitätsanalysen. Sie zeigen, was bei höheren Zinsen, niedrigerer Miete, Leerstand oder anderem Eigenkapitaleinsatz passiert.
- Kaufnebenkosten nach Bundesland
- Cashflow vor und nach Steuern
- Mietrendite und Eigenkapitalrendite
- Szenarien für Zins, Miete und Verkauf
- PDF-Export für Bankgespräche
Wann Excel trotzdem sinnvoll ist
Excel oder Google Sheets bleiben sinnvoll, wenn ein Anleger sehr individuelle Modelle bauen möchte. Der Nachteil liegt in Wartung, Versionen und Formelrisiken. Für Einsteiger und regelmäßige Objektvergleiche ist ein geführter Rechner oft praktischer.
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